Der Eldarat als weiteres Vereinsorgan neben dem Vorstand
Mit der Satzungsreform, die das Thing 2024 in Herford mit überwältigender Mehrheit beschlossen hat, hat der Eldaring ein neues Vereinsorgan bekommen: den Eldarat. Er steht neben dem Vorstand und übernimmt all jene Aufgaben, die mit dem inhaltlichen Kern unseres Vereins zu tun haben – damit der Vorstand sich auf die eigentliche Verwaltung konzentrieren kann.
Der Eldarat hat insbesondere diese drei Aufgaben (§ 20 Abs. 3 der Satzung):
- Beratung der Mitglieder in ethischen, religiösen, quellenkundlichen oder rituellen Fragen.
- Moderation und Ombudsstelle bei Streitfragen und Problemen im Vereinsleben. Vertraulichkeit ist hier oberstes Gebot.
- Pflege des Selbstverständnisses des Vereins, in Abstimmung mit dem Vorstand und mit Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
Mit dem Eldarat löst der Eldaring zugleich das bisherige Amt des Bewahrers ab. Unser ausdrücklicher Dank gilt Kurt Oertel, dessen jahrelange Arbeit in dieser Funktion den Verein grundlegend geprägt hat. Die fünf Eldaräte dürfen sich satzungsgemäß ebenfalls „Bewahrer“ nennen – an seine Fachkompetenz heranzukommen, bleibt selbst zu fünft eine Herausforderung. Daneben ist der Eldarat mit den weiteren Aufgaben auch gewissermaßen Nachfolger der bisherigen Ombudsstelle Mimirs Brunnen.

Der aktuelle und erste Eldarat, v.l.n.r.: vorne Petra Bolte und Ulrike Dappert-Pohl, hinten Constantin Weiss, Christian Derksen, Andreas Mang
Der erste Eldarat wurde von den Mitgliedern in folgender Reihenfolge gewählt:
- Ulrike Dappert-Pohl
- Petra Bolte
- Andreas Mang
- Constantin Weiss
- Christian Derksen
